Rossameise

Rossameise

Rossameisen zeichnen sich durch ihre Wehrhaftigkeit und hohe Aggressivität aus. Die Arbeiterinnen können unglaublich schmerzhaft zu beißen. In Europa ist die Rossameis die größte der einheimischen Ameisen Arten.

Holzameise oder Rossameise

Steckbrief – Rossameise

Die Königin kann zwischen 17 und 19mm gross werden. Die Arbeiterinnen erreichen gerade einmal Größen von höchstens 7 bis 12mm, was die Königin umso imposanter macht. Kopf und Hinterteil der Rossameise sind dunkel bis schwarz. Der mittlere Körper-Abschnitt ist dagegen rötlich gefärbt. Die ersten paar Arbeiter zieht die Königin selbst ganz allein groß. Die Arbeiterinnen können bis zu 10 Jahre alt werden.

Die Rossameise lebt fast nur an Waldrändern. Die Rossameise ist ein sogenannter Holzschädling, der in Gebäuden für sehr schwere Probleme sorgen kann.

Haben Sie Fragen zu dem Thema Rossameisen ?
Dann sind Sie hier auf dieser Seite richtig! Bei uns erhalten wertvolle Informationen zur Bekämpfung von Ameisen. Die jungen Männchen und auch die Königinnen der europäischen Arten überwintern im Nest.

Erst in Ihrem dritten Jahr verlassen sie dann nun endlich die Kolonie. Was dabei sehr auffallend war, ist das sich die kleinen Männer oft an Brutpflege und allem weiteren beteiligen. Obwohl sie als gemeine Holzameise bezeichnet wird, sind nicht alle der hier heimischen Arten Bewohner von Bäumen und Hölzern.

Schwarze Rossameise
Die sogenannnte Schwarze Rossameise (oder auch Camponotus herculeanus genannt), ist eine Art aus der Reihe der Rossameisen. Die Körper-Länge der kleinen Arbeiterinnen beträgt so ungefähr 5 bis 15 mm. Die kleinen Beien und Schuppen dieser Ameise sind dunkelrot gefärb während der Kopf schon fast schwarz gefärbt ist.

Obwohl diese grossartige Ameisenart im Holz lebt und dieses mit Gängen durchzieht (was unter dem Mikroskop ganz toll aussieht!), wird das Holz nicht als Nahrung genutzt. Diverse Aussagen über die Nahrungsaufnahme dieser Art sind sehr widersprüchlicher Natur.

Laut einzelnen Beobachtungen sollen von dieser Art aber Knospen und auch sehr junge Triebe angenagt werden.